Großprojekt
Dienstag, 31.03.09
Der Dienstag startete unspektakulär, mit viel zu tun und meiner zweiten Erfahrung von Ultra-Depth. Habe ich am Montag doch bereits das erste Mal Ultra-Depth im Seminar erlebt, so habe ich heute eine Variation von Gerry Kein gehört/mitgemacht. Einmal hab ich noch von James Ramey das normale Verfahren als separate CD gehört/erlebt. Jedenfalls außergewöhnliche Erfahrungen. Heute habe ich auch Mind-to-Mind Healing gelernt. Leider nicht in der Vorlesung.
Für mich startete der vormittag mit einigen Recherchen. Im Studentenwerk, bei der Sekretärin unseres Studienganges und bei einem Verantwortlichen der Prüfungskommission. Als erstes wollte ich im Studentenwerk wissen, ob man die Gemeinschaftsräume auch einmal nutzen kann. Das kann man, wenn man sich den Schlüssel beim Hausmeister abholt.
Dann bei der Sekretärin wollte ich eine Sache wegen Prüfungsangelegenheiten wissen, sie konnte mir aber leider nicht weiterhelfen. Ich finde aber, sie war heute außerordentlich gut gelaunt, was ich sehr schön fand, und empfahl mir anschließend, zum Ende des Ganges und in das dortige Büro zu gehen. Dort könne man meine Frage sicher beantworten.
Gesagt, getan. Zum Ende des Ganges und angeklopft. Ein “Bitte” gehört. Eingetreten. Blöd angemacht worden. Der Mensch in diesem Büro ist ca. 2 Meter groß, Halbglatze, Brille. Macht einen sehr korrekten Eindruck, aber wirkt auch sehr etepetete. Hat mich nicht freundlich empfangen oder behandelt. Ich wurde wie ein Störenfried behandelt. Und ich denke noch, der ist hier wegen uns Studenten und er ist der Dienstleister und ich der Kunde? Naja, scheinbar exisiteren da andere Vorstellungen oder wir haben uns nur auf dem falschen Fuß erwischt. Trotzdem kein guter erster Eindruck und sicher kein Aushängeschild. Wie viele schlechte Tage kann sich ein Unternehmen oder ein Mitarbeiter leisten? Jedes Mal ist wichtig. Leider ist das hier kein Unternehmen, sondern eine Fachhochschule. Das merkt man an vielen Gelegenheiten. Ich finde es schade, dass das hier nicht wie ein Unternehmen geführt wird. Da hätte man viel bessere Voraussetzungen und Möglichkeiten in jeder Hinsicht. Aber diese Diskussion füllt sicher noch einen anderen Blogeintrag.
Danach an den PC gesetzt, etwas gearbeitet und dann in die Vorlesung Krankheitslehre. Aufgrund von Beamerproblemen leider mit Verzögerungen aber trotzdem wurde es eine gute Vorlesung. Gleich danach im selben Raum Treffen der IGF-Zeitung. Das erste Layout wurde vorgestellt und die Mädels haben da echt gute Arbeit geleistet! Über Sponsoren, Inhalte, Aufteilung und einen Namen für die Zeitung gesprochen. Mein Vorschlag war “StudiFit”, weil der Name impliziert, dass die Zeitung von und für Studenten ist und das “Fit” schafft die Verbindung zur Gesundheit. Vielleicht wird’s was mit dem Titel, mir ist er spontan eingefallen. Das Treffen war jedenfalls sehr gut und das kann zukünftig noch sehr gut so weitergehen.
Dann kam eine Vorlesung in BWL. Der Dozent musste komplett auf den Beamer verzichten, was ich aber sehr gut fand. Er schaffte es heute, mit interessanten, lebensnahen Beispielen die Aufmerksamkeit sehr gut auf sich zu richten und die Vorlesung sehr interessant zu gestalten. Einziger Makel war sein Tadel, dass wir uns nicht an die Pausenzeit gehalten hatten und er uns wie kleine Kinder abhandelte. Ich bin der Ansicht, dass die Beziehung zwischen Student und Dozent partnerschaftlich und auf gleicher Ebene stattfinden sollte und nicht wie ein Lehrer-Schüler Verhältnis. Natürlich muss man ihm zugestehen, dass er ein Recht darauf hat, dass wir uns auch wie Erwachsene benehmen und uns an die Zeiten halten. Nur der Ton macht die Musik. Aber das war nur ein kurzer Ausschnitt einer ansonsten sehr guten Vorlesung.
Nach einer längeren Pause ging es zum Wissenschaftskolloquium. Hier wurde sehr interessant über das Thema und die verschiedenen Auswüchse desselben diskutiert. Wir sollen uns zukünftig zu diesem Termin in Kleingruppen zusammenfinden und über die unterschiedlichen Ausprägungen der Thematik diskutieren. Anschließend sollen die Kernpunkte gerne als Aufhänger einer wissenschaftlichen Forschungsstudie genommen werden. Da aber noch alles “geheim” ist oder ich zumindest nicht weiß, ob es in Ordnung ist, wenn ich hier bereits etwas davon erzähle, muss ich mich nach wie vor bedeckt halten und kann nur sagen, dass die Veranstaltung sehr interessant war. Bisher ist sehr viel in Coburg sehr interessant und man kann nur hoffen, dass es so weitergeht.
In diesem Sinne wünsche ich mir, dass der morgige Tag genauso gut wird wie heute. Morgen habe ich nur bis Mittag. Bin mal gespannt.



