Projektbesprechung
Montag, 06.04.2009
Der Tag ging los mit Katrin am Bahnhof in Bamberg abholen und einer anschließenden “Fahrt in die Hölle”, auf der ich ihr einige Fragen zu Hypnose beantworten durfte. Es ist nur schwer, ein Thema, das man einige Jahre lang gelernt hat in 45 Minuten zu komprimieren.
Anschließend hat sie mich nochmal um Vorschläge für unseren Projektgruppennamen gebeten. Mir kam nur eine Idee, die ich schon zu Beginn der Fahrt hatte. Ich dachte an Rolex und an das Imitat Prolex. Dann dachte ich, Pro steht doch auch für Professional, also Experten. Dann kam mir in den Sinn, wir wollen was mit Bewegung machen, die Leute sollen Fit werden. So entstand Pro-Fit. Moment mal, Profit? Profit ist vielleicht nicht der passende Name für eine ‘gemeinnützige’ Gruppe.
Jedenfalls ging es später zur Vorlesung Wertschöpfungskette und wir haben erst wieder über verschiedene Themen geredet. Unser Dozent ließ es sich nicht nehmen, den Unterricht wieder mit haarsträubenden Anekdoten aufzupeppen. Man weiß zwar nie genau, woran man bei ihm ist, denn er ist schwer einzuschätzen. Und manchmal scheint er leicht reizbar zu sein aber ohne aggressiv zu sein. Trotz allem scheint er sich trotzdem für seine Studenten einzusetzen und bei Problemen für sie da zu sein. Wie gesagt, er ist schwer einzuschätzen und vielleicht der gefürchteste Dozent. Höhere Semester haben uns schon gesagt, bei ihm hat immer jeder seine ‘Hausaufgaben’ gemacht; keiner hatte den Mut, einmal ohne aufzukreuzen.
In jedem Fall wurden unsere drei Projektgruppen, die von ihm betreut werden, zeitlich eingeteilt und unsere Gruppe kam um 16.45 Uhr dran, damit Teilnehmer dieser Gruppe, die ursprünglich für diese Zeit vorgesehen war, ihren Zug erreichen können. Schade für uns, aber verständlich.
Wir konnten uns also nach der Vorlesung erst einmal die Zeit vertreiben und stimmten über einen Gruppennamen ab und verteilten dann die Kleingruppen per Losverfahren. Die Ein- und Zuteilung war ziemlich witzig. ^^
Pünktlich um 16.45 Uhr waren wir vor dem Gruppenraum aber die andere Gruppe brauchte Extrazeit, so dass wir mit ca. 15 Minuten Verspätung erst einrücken konnten. Unser Dozent gab sich als unbeteiligter Dritter, der keine Ahnung vom Projekt hatte, aber in dessen Hand es liegt, ob das Projekt weitergeführt würde oder nicht. Also mussten wir ihm unser Protokoll und die Ereignisse noch einmal vermitteln, damit er einen Überblick bekommen konnte.
Die Gruppensitzung mit unserem Coach war sehr interessant und er teilte uns auch ein paar eigene Gedanken und Eindrücke mit. Es gab momentan keinerlei Probleme, die behandelt werden mussten und das Gespräch verlief überraschend gut, angenehm und stellenweise sogar witzig. Uns wurde noch klargemacht, was unser Coach für uns zu tun bereit ist und wie das mit den Projekten generell läuft. Alles in allem hatten wir eine gute Besprechung und wurden in den Feierabend entlassen.
Caro und ich, Kleingruppe 5, versuchen unser Kleinprojekt noch vor den Ferien oder spätestens in den Ferien zu erledigen. Nachdem es im zweiten Semester für uns einiges an Projektarbeit und Vorstellungen etc. gibt ist es umso besser, je schneller man eine Sache vom Tisch hat. Leider kann ich über die Inhalte der Besprechungen und der Projekte eben noch nichts verlauten lassen, da uns Schweigen auferlegt ist. Aber sobald es geht, werde ich auch darüber berichten.