Das Coenzym Q10, auch Ubichinon genannt, ist eine vitaminähnliche Substanz, ein sogenanntes Vitaminoid. Die Entdeckung der Q10 Wirkungsweise markierte einen revolutionären wissenschaftlichen Durchbruch und führte 1978 zur Nobelpreisverleihung an Dr. Peter Mitschell. 

Vor kurzem habe ich geschrieben oder gefragt, ob nicht jemand etwas gegen Aphten hat/kennt, diese schmerzenden offenen Stellen im Mund. Ich selbst hatte den persönlichen Eindruck, dass mir ein flüssiges Q10, welches ich gelegentlich nehme, dabei hilft die Dinger schneller wieder loszuwerden. Jetzt bin ich über interessante Infos zu Q10 gestoßen, die ich gleich einmal teilen möchte. 

Zunächst einmal: ja, Q10 scheint hilfreich bei der schnellen Behandlung von Aphten zu sein. Mein persönlicher Eindruck wird durch Aussagen und Veröffentlichungen verschiedener Ärzte gedeckt, ohne dass ich jetzt schreiben will, dass es hilft. Zumindest bei Aphten habe ich jetzt keine Studie vorliegen und möchte nicht in eine Heilaussage abrutschen. Aber allem Anschein nach wird man diese lästigen Dinger im Mund schneller mit Q10 als ohne los. Wer also auch geplagt ist, soll es einfach mal probieren und gegebenenfalls einen Kommentar hinterlassen.

Nun aber zu den Infos, die ich gerade über Q10 vorliegen habe.

Zunächst einmal ist Q10 ein absolut natürlicher Nahrungsbestandteil und völlig ohne Nebenwirkungen. Die Q10 Versorgung lässt im Alter (bereits ab 35!) deutlich nach und sollte deshalb ergänzt werden. 

Tabelle zeigt Blutdrucksenkung durch Q10

Blutdrucksenkung durch Q10

Alter und Zeit der Q10 Gabe vorher nachher
Alter 50, 12 Wochen Q10 Gabe 134/96 113/84
Alter 69, 12 Wochen Q10 Gabe 206/97 164/79
Alter 71, 8 Wochen Q10 Gabe 156/84 140/78

Q10 lässt auch in den einzelnen Organen mit zunehmendem Lebensalter stark nach und ist deshalb, laut Prof. Dr. Zillike aus Bonn “Pflicht ab 40!”. Weiterhin sagt/schreibt der Professor “verbessert die Herzleistung, beugt der Arteriosklerose vor (zusammen mit Vitamin E), steigert die Belastbarkeit des Herzens, ist ein wirksamer Schutz gegen Herzinfarkt und Angina Pectoris, erhöht die Überlebensrate von Herzinfarktpatienten um 50%, senkt den Blutdruck und wirkt bei Herz-Rhythmusstörungen”. Leider sind bei dem mir vorliegenden Text öfters noch Sternchen * angebracht und ich kann leider nicht herauslesen, ob wirklich alle Aussagen von Prof. Dr. Zillike sind oder was alles in diese Zusammenfassung eingeflossen ist. Ich werde dem genauer nachgehen und dann nochmals darüber berichten.

Aber selbst wenn noch nicht alles nachgewiesen sein sollte lässt doch allein schon der scheinbare Zusammenhang, den die Medizin zwischen Q10 und diesen Auswirkungen auf den Körper festzustellen glaubt, hoffen, dass es großartige Auswirkungen auf uns hat. 

Nach meinen Informationen soll Q10 auch die Zellmembranen stärken und noch viele weitere positive Eigenschaften auf unseren Körper ausüben. Ich werde aber noch nicht alles schreiben, da ich mich erst vergewissern möchte, was wissenschaftlich abgesichert ist und nicht in die Falle einer versehentlichen Heilaussage tappen.

Mein Rat deshalb: Hausarzt fragen aber nicht alles blind glauben. Auch andere Ärzte haben Meinungen und wissenschaftliche Ergebnisse sind oft vorhanden, aber vielen Ärzten leider unbekannt. Deshalb offen sein und auch mal was ausprobieren, was schon lange bekannt und erprobt ist, auch wenn noch nicht alles ‘abgesichert’ ist. Schließlich waren Bakterien auch schon schädlich, noch bevor die Wissenschaft es nachgewiesen hat. ;) Dasselbe gilt im positiven Sinne bei Schutz- und Hilfsstoffen. 

Hier nochmal die Internetseite, wo ich mein flüssiges Q10 bestelle. :)

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